9. SGS-Jahrestagung | Zürich | 9.-10.02.2017

« Sport und Gesundheit » 

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Hauptvorträge

Prof. Dr. Walter Herzog, University of Calgary, Kanada

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Donnerstag, 9 Februar 2017, 11:00 Uhr. – 11:45 Uhr

Titel: “Optimizing Sport Performance through Muscle Mechanics”

Prof. Walter Herzog ist Professor für Biomechanik an der Universität in Calgary. Er hat den kanadischen Lehrstuhl für Zelluläre- und Molekulare Biomechanik sowie den prestigeträchtigen Killam Memorial Chair für Interdisziplinäre Forschung an der Universität Calgary inne. Seine Forschung befasst sich mit dem Bewegungsapparat biologischer Systeme. Er untersucht die Mechanismen von Muskelkontraktionen und die Biomechanik von Gelenken mit dem Fokus auf das Ausbrechen und die Entwicklung von Arthrose. In Prof. Herzogs Labor wird auch untersucht welchen Einfluss Proteine wie z.B. Titin auf die Muskelkraftregulierung haben. Das ist vor allem für Menschen mit Herzerkrankungen relevant.

Prof. Dr. Erich Müller, University of Salzburg, Austria

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 16:15 Uhr – 17:00 Uhr

Titel: “Biomechanics in Alpine ski racing: a challenge on performance and safety!”

Prof. Erich Müller ist Professor an der Fakultät für Sport und Bewegungswissenschaften der Universität Salzburg und aktueller Vizerektor der Universität. Seine Gruppe hat Werkzeuge für die objektive Bewegungsanalyse für Skirennfahrer und ihr Equipment entworfen. Er untersuchte auch Verletzungsmuster bei professionellen Skirennfahrern und evaluierte später neue Normen für professionelle Skiausrüstungen, die das Risiko von schweren Verletzungen minimieren. Einige dieser evidenzbasierten Empfehlungen wurden jetzt auch beim Internationalen Skiverband (FIS) eingeführt.

Prof. Dr. Romain Barrès, University of Copenhagen, Dänemark

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Freitag, 10. Februar 2017, 09:30 Uhr – 10:15 Uhr

Titel: “Epigenomic Responses to Exercise in Muscle and Gametes”

Prof. Romain Barrès ist Professor am Novo Nordisk Foundation Center für Basic Metabolic Research an der Universität in Kopenhagen. Seine Forschung legt das Hauptaugenmerk auf die Bestimmung von Umweltfaktoren, die epigenetische Veränderungen hervorrufen, die entweder Menschen anfällig für Diabetes machen oder sie davor schützen. Ziel seiner Arbeit ist es herauszufinden, wie sehr der freie Wille unserer Genexpression verändert und ob diese neuen Attribute an unsere Nachkommen weitervererbt werden.

Prof. Dr. Benedicte Deforche, Ghent University & Vrije Universiteit Brussel, Belgien

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Freitag, 10. Februar 2017, 13:30 Uhr – 14:15 Uhr

Titel: “Environmental determinants of physical activity and health”

Benedicte Deforche ist Professorin am Department für öffentliches Gesundheitswesen (Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften, Universität Gent) und gehört auch der Abteilung «Körperliche Aktivitäten, Ernährung und Gesundheit» der Vrije Universiteit in Brüssel an. Sie ist Leiterin der Forschungsgruppe für Gesundheitsförderung und des Masterprogramms Gesundheitserziehung und –förderung. Innerhalb der Flämischen Health Prevention Policy Agency ist Benedicte Deforche Präsidentin der Arbeitsgruppe «Ernährung und Bewegung». Sie ist ausserdem Vorstandsmitglied des Flämischen Institutes für Gesundheitsförderung und Prävention, ausserordentliches Mitglied des Präsidiums der International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity und Redaktionsbeirat des International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity. Sie ist ein Mitglied des International Physical Activity and Environment Network und ihre momentane Forschung untersucht wie Umwelteinflüsse die physische Aktivität in verschiedenen Altersgruppen entweder verbessern oder erschweren können.